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Mario Scheiber / Im Tiefschnee auf der Streif Top-15


P
latz 15 auf der härtesten Abfahrt der Welt unter widrigsten Bedingungen für Mario Scheiber in seiner Comeback-Saison ist ein Erfolg. Der Rennläufer powered by SKY war freilich mit seiner Performance nur abschnittsweise zufrieden: "Oben bin ich zwei-, dreimal in den Tiefschnee gekommen, das bremst. Ab dem Hausberg, war die Fahrt okay."

„Kompliment allen die hier Tag und Nacht auf der Piste gearbeitet haben. Es war fast ein Wunder, dass sie die Strecke so hinbekommen haben“, verneigte sich Mario Scheiber im Zielraum vor seinem Lieblings-Publikum. Mit seinem Ritt auf der verkürzten Streif (gestartet wurde bei der Alten Schneise) durch das Kitzbühler Schneetreiben war der Mann mit den 13 Weltcup-Podestplätzen nach einem Blick auf die Detailanalyse nur im untersten Abschnitt zufrieden: „Die fünftbeste Zeit ab der dritten Zwischenzeit bis ins Ziel ist in Ordnung. Oben bin ich im Tiefschnee stecken geblieben. Dass nicht von oben gestartet wurde, war für mich natürlich kein Vorteil. Aber bei dem Schneefall war die Entscheidung der Jury richtig.“
Das schnellste Zimmer in Kitzbühel
Dafür jubelte Mario Scheiber über Platz 2 seines Zimmerkollegen Romed Baumann: „Das war eine saubere Fahrt von Romed. Ich freue mich sehr für ihn.“ Mit Scheibers Top-Zeit im unteren Teil, hätte Baumann den großen Kitz-Sieger Didier Cuche sogar geschlagen. Kitzbühel war jedenfalls für Mario Scheiber eine Reise wert: Platz 2 im ersten Training und die Top-Teilzeiten zeigen, dass der Hobby-Gitarrist in seiner Comeback-Saison schon wieder weiß wo die Musik spielt.

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Mario Scheiber | Next step Streif in Kitzbühel

Donnerstag Super-G-Training in Going statt Training Nummer 3 auf der Streif. Dass das Wetter in Kitzbühel derzeit verrücktspielt, nimmt Mario Scheiber gelassen: "Zwei Trainingsfahrten sind genug. Ich freu mich auf die Rennen." Der Speed-Spezialist powered by SKY überraschte im ersten Training mit Platz 2.

Kitzbühel ist der richtige Boden um den nächsten Comeback-Schritt zu machen: Mario Scheiber hat sich hier seit 2008 mit 5 Top-8-Plätzen (Abfahrt: 2., 4., 4./Super-G: 3., 8.) in die Ergebnislisten eingetragen. Nach Platz 40 und 4 Sekunden Rückstand in Wengen auf der Lauberhornabfahrt, legte Mario Scheiber auf der Heimfahrt zu Freundin Ursula und Tochter Joleen nach St. Jakob im Defereggental eine Bestzeit hin.

„Ich hab der Kleinen in die Augen gesehen und hatte sofort meinen Ärger über die verhaute Fahrt in Wengen vergessen. Die Tage daheim waren extrem wichtig.

Nach 36 Stunden daheim, war der Rennläufer Mario Scheiber berei t für die große Herausforderung Streif.


Das Renn-System Scheiber

Im Dienstag-Training freute sich der Atomic-Pilot über die zweitbeste Trainingszeit: „Ich bin sehr zufrieden und erleichtert. Es ist zwar nur ein Training, aber es hat sich wieder wie Rennfahren angefühlt.“ Am Mittwoch holte Scheiber Trainings-Rang 17 und legte dabei die beste Startzeit und die zehntbeste Zielzeit hin. Erwartungen für den Super-G am Freitag (falls er trotz des angesagten Schlechtwetters stattfinden kann) und die klassische Abfahrt am Samstag? „Den nächsten Schritt nach vorne machen“, sagt Mario Scheiber. „Ich betone es immer wieder, damit ich selbst nicht zu ungeduldig werde: Es ist meine Comeback-Saison und die letzte Verletzung war die bislang schwerste. Abschnittsweise beherrsche ich mein Renn-System so, wie ich es mir vorstelle und dann bau ich wieder einen Hund rein. Es ist nur eine Frage der Zeit, b is mir ein Lauf aus einem Guss gelingt. Ich werde die einzelnen Puzzleteile wieder richtig zusammenfügen.“

 

Was nimmt Mario Scheiber aus Wengen mit

"Viel Abfahrts-Kilometer, viel Sonne, nur die Platzierung und den Rückstand auf die Top-Zeit lass ich da!" Der Speed-Spezialist powered by SKY ist in seiner Comeback-Saison auch nach Platz 40 auf der Lauberhorn-Abfahrt guter Dinge.

"Solche Momente gehören zu einem Comeback dazu. Vieleicht ist das die Erfahrung, die ich noch machen muss, damit ich endlich siegen kann. Ich bin gesund, körperlich in guter Verfassung - was ich brauche, ist Geduld und noch viel mehr Rennen." Die insgesamt drei Fahrten (zwei Trainings, ein Rennen) auf der 4.415 Metern längsten Abfahrt der Welt kamen da gerade richtig. " Das Rennen selbst war miserabel, 4 Sekunden zurück, da brauch ich nicht lang herumanalysieren, sondern ich schau gleich nach vorne. Passagenweise hat es sich für mich aber schon wie echtes Rennfahren angefühlt. Das brauche ich. " Das Gefühl des Mannes mit 13 Podest-Platzierungen im Weltcup trügt nicht: Ganz oben bei Zwischenzeit 1 und 2 fuhr Scheiber immerhin die 6.-beste Teilzeit. "Es ist meine Comeback-Saison und das was ich im Vorjahr hatte, war definitiv keine Knieverletzung. Ich brauche Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen.

Kraft tanken daheim in St.Jakob im Defereggental steht ab heute am Programm. Ich fahre gleich heim zu meiner Family, zu meiner Freundin und meiner Tochter - regenerieren, ausspannen. Ich freu mich. Lang kann ich eh nicht bleiben, weil ja schon am Montag Anreise nach Kitzbühel ist. "Und dort auf der schwierigsten Abfahrt der Welt wird Marathon-Mann Mario Scheiber nach der Marathon- Abfahrt in Wengen wieder wichtige Kilometer auf seinem Comeback-Weg machen.

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Mario Scheiber | Der Marathon-Mann

altMario Scheiber | Der Marathon-Mann

Mario Scheiber sammelt Kilometer. Abfahrts-Kilometer. Die Lauberhorn-Strecke mit ihrer Rekord-Länge von 4.415 Metern kommt da gerade recht. “Wo sonst kann ich besser an meiner Ski-Kondition arbeiten als hier im schönsten Büro der Welt”, lacht der Speed-Spezialist powered by SKY und zeigt auf die beeindruckende Bergwelt oben am Lauberhorn-Start mit Eiger, Mönch und Jungfrau als Hintergrund-Kulisse.


„Letztes Jahr habe ich hier mit Platz 9 mein bestes Wengen-Ergebnis geholt. So eine Platzierung wäre in meiner Comeback-Saison ein Traum! Aber so viel erwarte ich mir gar nicht. Ich taste mich mit jedem Training an meine alte Entschlossenheit heran. Geduld ist in dieser Situation am wichtigsten. Ich brauche einfach noch einige Abfahrtskilometer. Aber da ist ja Wengen als längste Abfahrt der Welt genau der richtige Platz dafür.“ Tatsächlich nähert sich der Mann mit den 13 Weltcup-Podestplätzen in seiner Comeback-Saison Schritt für Schritt seiner Normalform. Der 18. Platz im zweiten Training bedeutete immerhin schon eine Steigerung gegenüber dem ersten Probelauf um fast 3 Sekunden.

 Long Distance Run zurück zur Abfahrts-Weltelite

Die Schlüsselstelle für Scheiber hier bei der Marathon-Abfahrt in Wengen: Hundschopf, Minschkante, Canadian Corner. „Der Sprung von der Minschkante geht ziemlich weit, da muss die Richtung passen, dann kann ich voll durchziehen und bin schnell. Wenn nicht, verliert man dort oben extrem viel Zeit“, analysiert der Speed-Spezialist mit den 36 Top-Ten-Platzierungen im Weltcup. Freitag bei der Super-Kombination hat Scheiber Pause: „Regeneration, Ausradeln, kleines Koordinationsprogramm, damit ich für die Abfahrt top-fit bin.“ Samstag um 12.30 Uhr startet der Klassiker. Seine Freundin Ursula drückt ihm daheim in St. Jakob im Defereggental die Daumen. „Schade, ich hab es sehr gerne, wenn sie im Ziel auf mich wartet. Aber mit unserer 7 Monate alten Tochter Joleen ist das nicht immer möglich. In Kitz ist sie dafür wieder dabei.“ Und Marathon-Mann Mario Scheiber sammelt bis dorthin weiter wertvolle Abfahrts-Kilometer auf seinem Long Jog zurück zur Abfahrts-Weltelite.

 

Nach dem 2. Training in Wengen

Hi,

hier ist wiederum ein Interview-Clip für euch nach meinem 2. Training auf der Laubernhornabfahrt in Wengen

 
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